Umweltbewusst wählen bringt Schwung für die Natur-Initiative

Wähle am 24. März umweltfreundliche Parteien.

Der Zürcher Natur geht es schlecht, die Vielfalt der Tiere und Pflanzen nimmt laufend ab. Trotzdem entscheidet der Kantonsrat in seiner aktuellen Zusammensetzung häufig gegen Natur und Umwelt und damit gegen unsere Lebensgrundlage. Die anstehenden Wahlen bieten die Möglichkeit für einen Kurswechsel.

Umweltfreundlich sind im Zürcher Kantonsrat zwar einige Parteien: Grüne, SP, Grünliberale, AL und EVP fördern mit ihren Entscheiden Natur und Umwelt aktiv. Diese Parteien haben im Parlament aber eine klare Minderheit der Sitze. Auch zusammen mit der BDP, die eine mittlere Umweltbilanz hat, reicht es nicht für eine Mehrheit. So setzen sich bei Umweltabstimmungen häufig FDP, CVP, EDU und SVP durch. Resultat ist, dass zwei Drittel dieser Abstimmungen gegen die Natur ausgehen.

Umwelt kaum ein Thema

2015 bis 2019 waren für Natur und Umwelt im Kanton Zürich politisch gesehen vier verlorene Jahre. In dieser Zeit diskutierte nämlich der Zürcher Kantonsrat nur 14 mal über die Themen Vielfalt der Natur, Energie und Bodenverbrauch. Und hätte es im Rahmen der jährlichen Budgetberatungen nicht das ewige Hickhack um Naturschutzgelder gegeben, wären Natur und Umwelt sogar fast vollständig von der kantonalen politischen Bildfläche verschwunden. Dabei hätten unsere Tiere und Pflanzen dringend Unterstützung nötig, nimmt ihre Vielfalt doch laufend ab. Deshalb haben die Zürcher Natur- und Umweltverbände im Juli 2018 die Natur-Initiative eingereicht, welche die Zürcher Natur retten will. Die Abstimmung über die Initiative findet voraussichtlich 2020 oder 2021 statt.

Chance für Kurswechsel

Schon viel vorher, nämlich bei den Wahlen vom 24. März, können die Stimmenden entscheiden, ob sie die drängenden Probleme bei der Erhaltung der Naturvielfalt oder beim Klimaschutz weiterhin aufs (schmelzende) Eis legen wollen. Oder ob sie mit der Wahl von umweltfreundlichen Parteien wollen, dass der Kantonsrat eine zukunftsgerichtete Umweltpolitik zugunsten unserer Kinder und Enkel betreibt.

Umweltbilanz Kantonsrat 2015-2019

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Medienmitteilung Umweltverbände vom 25. Februar 2019

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